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MCP-Server für KI-Assistenten

Ein MCP-Server über die Invoiceflair-E-Rechnungs-Engine. Er stellt dieselben Werkzeuge, die Portal und Arbeitsplatz fahren, einem KI-Assistenten zur Verfügung — Claude Desktop, VS Code, Claude Code oder jedem anderen Client, der das Model Context Protocol spricht.

Alles läuft auf dem Rechner des Anwenders. Der Server wird vom Client als Kindprozess gestartet und spricht JSON-RPC über stdin/stdout. Es gibt keinen Netzzugang, keinen API-Schlüssel und kein Kontingent — die einzige Ausnahme ist die USt-IdNr.-Prüfung, die den VIES-Dienst der EU-Kommission aufruft und das auch so ausweist.

Werkzeug Was es tut Schreibt?
validate_invoice prüft eine Rechnung gegen EN 16931 bzw. die Regeln des nationalen Formats nein
read_invoice liest eine Rechnung (XML oder Hybrid-PDF) als Hub-JSON Ergebnisdatei
convert_invoice wandelt zwischen den Formaten; prüft das Ergebnis mit Ergebnisdatei
create_invoice erzeugt eine Rechnung aus JSON-Daten Ergebnisdatei
create_invoice_pdf erzeugt ein ZUGFeRD/Factur-X-Hybrid-PDF Ergebnisdatei
extract_from_pdf holt die eingebettete Rechnung aus einem Hybrid-PDF Ergebnisdatei
combine_to_hybrid_pdf Sicht-PDF + Rechnungs-XML → Hybrid-PDF Ergebnisdatei
list_formats nennt die gültigen Format-Tokens nein
validate_vat prüft eine USt-IdNr. über VIES nein

Dazu eine Resource invoice://schema/create-input: das JSON-Schema der Erstellen-Eingabe, mit den EN-16931-Bezügen (BT/BG) an jedem Feld. Es wird aus dem Typ der Engine erzeugt und kann deshalb nicht veralten.

Der Server nimmt absolute Dateipfade und gibt Ergebnisse als Datei zurück, nicht als Inhalt. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Eine Rechnungsdatei mit bis zu 15 MB base64-kodiert durch das Kontextfenster eines Modells zu schicken ist teuer und bei einem gescannten PDF schlicht nicht tragbar.
  2. Erst dadurch sind die Werkzeuge verkettbar: Der Assistent gibt den Pfad aus einem Werkzeug unverändert in das nächste — erstellen → prüfen → kombinieren — ohne dass ein Dokument je durch die Unterhaltung läuft.

Jedes Ergebnis kommt als resource_link zurück; kleine Textergebnisse liegen bis 32 KB zusätzlich im Klartext daneben. Binärergebnisse wie PDF oder XLSX nie.

Ohne angegebenen Zielpfad landen Ergebnisse in einem Unterordner des Temp-Verzeichnisses — der Pfad steht in der Antwort. Eine vorhandene Datei wird nie überschrieben.

Dieselben neun wie im Portal, dazu die ERP-Quellen und rund zwanzig außereuropäische Formate zum Lesen. list_formats nennt den jeweils gültigen Stand — siehe auch E-Rechnung und ihre Formate.

  1. Server einrichten — Konfigurationsschnipsel je Client
  2. Schalter, Grenzen und Fallstricke — besonders INVOICEFLAIR_MCP_ROOT