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Schalter, Grenzen und Fallstricke

Alle Einstellungen kommen aus Umgebungsvariablen und gehören in den env-Block der Client-Konfiguration. Jede hat eine brauchbare Vorgabe; ohne env-Block läuft der Server.

Variable Vorgabe Wirkung
INVOICEFLAIR_MCP_ROOT keine hegt jeden Lese- und Schreibzugriff auf dieses Verzeichnis ein. Empfohlen
INVOICEFLAIR_MCP_OUTPUT Temp-Unterordner wohin Ergebnisse ohne angegebenen Zielpfad gehen
INVOICEFLAIR_MCP_MAX_BYTES 15728640 (15 MB) Obergrenze je gelesener Datei
INVOICEFLAIR_MCP_INLINE_LIMIT 32768 bis zu dieser Größe kommt ein Textergebnis mit in die Antwort
INVOICEFLAIR_MCP_MAX_FINDINGS 25 Befunde je Prüfantwort; der Rest ist über findings_offset erreichbar
INVOICEFLAIR_MCP_TAGGED_PDF aus barrierefreie Rechnungen (Tagged PDF / PDF-UA) erzeugen
INVOICEFLAIR_MCP_USAGE an Nutzungsprotokoll schreiben (nur Ereigniszeilen)
INVOICEFLAIR_MCP_USAGE_DIR <App>/usage wohin das Protokoll geht
INVOICEFLAIR_MCP_USAGE_ARTIFACTS aus auch die Rechnungsinhalte mitschreiben

--help zeigt die Liste samt der aktuell wirksamen Werte.

Der Server greift mit den Rechten dessen zu, der ihn startet — das ist bei einem lokalen MCP-Server normal.

Das Nutzungsprotokoll schreibt nur Ereigniszeilen — Werkzeug, Dauer, Format, Befundzahlen. Die Rechnungsinhalte bleiben außen vor, und das ist Absicht: Der lokale Server ist die Antwort auf „unsere Rechnungen verlassen das Haus nicht“; er darf sie nicht ungefragt in ein zweites Verzeichnis kopieren.

INVOICEFLAIR_MCP_USAGE_ARTIFACTS=1 schaltet es ausdrücklich ein, etwa zum Aufbau eines eigenen Qualitätskorpus.

Diese Punkte stehen als Grenze, nicht als Versprechen für später.

  • Keine Rechnungsdatenerkennung aus gewöhnlichen PDFs. Ein Hybrid-PDF wird gelesen — dort steckt ein Datensatz; eine normale PDF-Rechnung in Daten zu verwandeln ist eine andere Aufgabe und bleibt dem Portal vorbehalten.
  • Kein Festschreiben, kein fortlaufender Nummernkreis, kein Archiv. Eine gezogene Nummer nach GoBD/§ 14 ist nicht zurückholbar; das gehört nicht in ein Werkzeug, das ein Modell auslöst. Die Rechnungsnummer wird mitgegeben, nicht gezogen.
  • Keine Peppol-Zustellung. Peppol-Dokumente werden erzeugt, geprüft und gelesen, einschließlich der SBDH-Transporthülle — betrieben wird aber kein Access Point.
  • Keine Word-Vorlagen. Der Vorlagenweg braucht eine Zusatzlizenz.
  • Kein PDF/A-Nachweis. Das Hybrid-PDF entsteht, aber die Sichtschicht trägt ohne PDF-Konverter keine PDF/A-3-Zusage. Die Antwort sagt das über isPdfA und pdfAWarningCode.

Die Werkzeugbeschreibungen nennen sie ausdrücklich, weil alle drei Aussagen über die Rechtslage eines Anwenders betreffen.